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Osnabrück: Verhaftung eines 44-Jährigen

Ein Haftbefehl wurde an der Grenze vollstreckt, der Mann muss eine Geldstrafe von 4.400 Euro zahlen oder 44 Tage ins Gefängnis.

Symbolfoto Grenzkontrolle/ Foto: Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Bad Bentheim (ost)

Ein Mann im Alter von 44 Jahren, der gesucht wurde, wurde gestern Nachmittag an der deutsch-niederländischen Grenze von Beamten des Grenzüberschreitenden Polizeiteams Bad Bentheim festgenommen. Es lag ein Haftbefehl gegen ihn vor.

Um 15:00 Uhr überprüften die Beamten des Grenzüberschreitenden Polizeiteams ein aus den Niederlanden eingereistes Fahrzeug. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stellten sie fest, dass der 44-jährige polnische Staatsangehörige von den Behörden gesucht wurde.

Im April 2025 wurde der Mann wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt. Er musste entweder eine Restersatzfreiheitsstrafe von 44 Tagen verbüßen oder eine Geldstrafe von 4.400 Euro zahlen.

Wenn er die noch ausstehende Geldstrafe sofort bezahlt hätte, hätte der 44-Jährige eine drohende Gefängnisstrafe vermeiden können. Da er das Geld jedoch nicht aufbringen konnte, wurde er in das nächstgelegene Gefängnis gebracht.

Zusätzlich erwartet ihn nun ein neues Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem war das mitgeführte Fahrzeug nicht versichert, was einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz darstellt.

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) ist eine Kooperation zwischen der Koninklijke Marechaussee (NL), der Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen).

Das Team führt gemeinsame Streifen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zur Bekämpfung von grenzüberschreitenden Straftaten wie Schleusungskriminalität, Menschenhandel, Dokumentenfälschung, Drogenhandel, Geldwäsche und Kfz-Kriminalität durch.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 33.839 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wovon 26.376 männlich und 3.924 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 7.947 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wovon 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584 an. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, in der im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen verzeichnet wurde, sind die Zahlen in Niedersachsen deutlich niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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