Zwei Unfälle im Landkreis Verden: Verkehrsunfall an der Hamburger Straße und Auffahrunfall auf der A27 mit drei Fahrzeugen und einer Verletzten.
Osterholz-Scharmbeck: Verkehrsunfall und Auffahrunfall

Landkreise Verden & Osterholz (ost)
VERDEN
+Kollision auf der Hamburger Straße+ Verden. Am Dienstagmorgen, gegen 07 Uhr, ereignete sich auf der Hamburger Straße ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Ein 29-jähriger Fahrer, der von der A27 kam, plante, links auf die Hamburger Straße in Richtung Walle abzubiegen. Dabei übersah er eine 57-jährige VW-Fahrerin, die sich auf dem Linksabbiegestreifen in Richtung Autobahn befand.
Als Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Der VW der 57-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Ersten Informationen zufolge wechselte eine 58-jährige Audi-Fahrerin aufgrund einer Sperrung vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Danach musste sie aufgrund des stockenden Verkehrs bremsen. Ein nachfolgender Lkw-Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf das Heck des Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw der 58-Jährigen gegen einen vor ihr fahrenden Audi geschoben. Die 58-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ihr Fahrzeug und der Lkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Der Schaden wird auf etwa 35.500 Euro geschätzt. Der rechte Fahrstreifen war bis etwa 17.30 Uhr für die Unfallaufnahme und die Reinigung der Fahrbahn gesperrt.
OSTERHOLZ-KREIS
Zwischen 7.00 Uhr und 8.30 Uhr wurden insgesamt zwölf E-Scooter überprüft, darunter acht Fahrzeuge in der Fußgängerzone. Der Fokus lag auf dem unerlaubten Befahren der Fußgängerzone – dies ist grundsätzlich nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von 50 Euro bestraft.
Bei der Kontrolle wurden sieben Fahrer erwischt, die in der Fußgängerzone fuhren. In fünf Fällen hatten die Fahrer keinen erforderlichen Versicherungsnachweis dabei. Gegen einen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, da sein E-Scooter nicht versichert war.
Weitere Verstöße wurden festgestellt, darunter das Fahren zu zweit auf einem E-Scooter, die Nutzung nicht erlaubter Bereiche wie Gehwege oder die falsche Straßenseite sowie eine unzureichend angebrachte Versicherungsplakette.
Positiv war, dass einige Fahrer freiwillig Helme trugen und bei fast allen die Beleuchtung eingeschaltet war.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








