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Polizei Hannover ahndet Fahrten unter Alkohol und Drogen

Bei Schwerpunktkontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Ein 16-Jähriger flüchtete mit einem Pkw und verunfallte im Lindener Hafen.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Während gezielter Kontrollen zur Fahrtüchtigkeit stellte das Polizeikommissariat Hannover-Limmer am vergangenen Wochenende zahlreiche Verstöße fest und ahndete sie. In der Nacht zum Sonntag, den 30.11.2025, wurden mehrere hundert Fahrzeuge überprüft. Nachdem ein 16-Jähriger mit einem Auto geflohen war, verunfallte er im Lindener Hafen. Der Jugendliche und seine Beifahrerin erlitten dabei leichte Verletzungen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere Unfälle zu verhindern, die im Zusammenhang mit Alkohol- oder Drogenkonsum stehen, führte das Polizeikommissariat Hannover-Limmer am vergangenen Wochenende eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle durch. Bei den festen und mobilen Maßnahmen überprüften die Polizeikräfte an verschiedenen Orten im Zuständigkeitsbereich, darunter am Bremer Damm, der Lavesallee und dem Platz der Menschenrechte, mehrere hundert Fahrzeuge.

Während der Kontrolle wurden 62 Verkehrsverstöße festgestellt, darunter viele Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht. Die Polizei bemerkte auch mehrfach Kinder in Fahrzeugen, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren.

Zwei Fahrer waren alkoholisiert. Zwei weitere erwischte Autofahrer hatten vor Fahrtantritt Drogen konsumiert – einer Cannabis, der andere Kokain. Darüber hinaus wurden in zwei Fällen Fahren ohne Fahrerlaubnis geahndet. Es bestand auch der Verdacht eines illegalen Autorennens, bei dem der Fahrer nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Zudem wurden zwei Verstöße im Bereich Tuning festgestellt.

Kurz vor Ende der Kontrolle am frühen Sonntagmorgen bemerkte eine zivile Streifenwagenbesatzung in der Spinnereistraße einen Mietwagen, der mit hoher Geschwindigkeit fuhr, und wollte ihn kontrollieren. Der Fahrer floh mit dem Auto auf das Gelände des Lindener Hafens und kollidierte am Ende der Schienen mit einem Prellblock. Der 16-jährige Fahrer und seine 15-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen durch den Aufprall. Der Jugendliche fuhr das Auto offensichtlich ohne Fahrerlaubnis und stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Lachgas. Der Mietwagen erlitt wirtschaftlichen Totalschaden. /ram, nash

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. 8.584 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% und 1.665 Unfällen vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle, was 173.330 Unfällen entspricht. In Bezug auf die Ortslage fanden 11,39% der Unfälle innerorts, 6,61% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,73% auf Autobahnen statt. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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