Polizeibeamter in Freizeit bemerkt ungewöhnlichen Vorfall. Verdächtige im Alter zwischen 28 und 37 Jahren festgenommen, Diebesgut im mittleren dreistelligen Bereich.
Quakenbrück: Drei Tatverdächtige nach Ladendiebstahl vorläufig festgenommen

Osnabrück (ost)
Am Montagabend gegen 17:30 Uhr ereignete sich in einem Supermarkt an der Bremer Straße ein Diebstahl, an dem nach bisherigen Informationen drei Männer im Alter von 28 bis 37 Jahren beteiligt waren. Nach den bisherigen Ermittlungen betraten zunächst zwei Männer den Supermarkt und legten verschiedene Artikel in zwei Einkaufswagen. Danach hielten sie sich im Eingangsbereich des Marktes auf. Ein dritter Mann war zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Geschäfts, vermutlich um den Bewegungsmelder im Eingangsbereich auszulösen. Einer der Männer im Markt war gerade dabei, das Geschäft mit den Waren durch den eigentlichen Eingang zu verlassen, als ein Polizeibeamter in seiner Freizeit auf den Vorfall aufmerksam wurde. Er sprach einen Mitarbeiter des Supermarktes an. Gemeinsam verfolgten sie den 28-jährigen Mann. Dieser erkannte die Situation und flüchtete zunächst zu Fuß. Der Einkaufswagen wurde vor Ort zurückgelassen. Nach einer kurzen Flucht konnte der Mann jedoch gefunden und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde ein verdächtiges Auto identifiziert, das mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnte. Zuvor war es auf dem Parkplatz des Supermarktes geparkt. Eine sofortige Fahndung führte zur Auffindung des Fahrzeugs in der Innenstadt von Quakenbrück. Das Auto wurde von Polizeibeamten gestoppt und kontrolliert. Im Auto saßen auch der 34-jährige Mann, der zuvor im Markt war, sowie ein weiterer 37-jähriger Mann. Alle drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Sie werden verdächtigt, gemeinsam den Diebstahl begangen zu haben. Der Wert der gestohlenen Waren liegt nach ersten Schätzungen im mittleren dreistelligen Bereich. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete die vorläufige Festnahme an. Außerdem wurde die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens vorgeschlagen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 329 auf 269 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 51 auf 46 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 152 auf 127. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








