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Rotenburg (Wümme): Autobahn 1 voll gesperrt

Die Autobahn 1 in Richtung Bremen war nach zwei Glätte-Unfällen zwischen Bockel und Stuckenborstel stundenlang gesperrt. Mehrere Fahrzeuge waren involviert, aber es gab nur leichte Verletzungen.

Unfall 2
Foto: Presseportal.de

Rotenburg (Wümme) (ost)

Autobahn 1/Stuckenborstel. Heute Morgen gab es zwischen 04:30 Uhr und 05:00 Uhr auf der Autobahn 1 in Richtung Bremen zwischen den Anschlussstellen Bockel und Stuckenborstel zwei Verkehrsunfälle aufgrund des Wetters. Die Autobahn musste daraufhin für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Um 04:38 Uhr verlor ein 36-jähriger Mann, der mit einem Autotransporter unterwegs war, auf der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Zugmaschine landete im Graben. Der Anhänger mit den geladenen Autos löste sich und blieb auf der Straße stehen. Der Mann blieb unverletzt. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt.

Nur kurze Zeit später, um 04:50 Uhr, ereignete sich auf derselben Strecke, etwa 500 Meter hinter der ersten Unfallstelle, ein weiterer Unfall. Ein 51-jähriger Mann verlor ebenfalls die Kontrolle über seinen Sattelzug auf der glatten Fahrbahn. Der LKW geriet ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam dann quer auf der Straße zum Stehen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Auch hier wird die genaue Schadenshöhe noch ermittelt.

Aufgrund der beiden Unfälle musste die Autobahn ab der Anschlussstelle Bockel in Richtung Bremen vollständig gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden. Die Sperrung führte zu kilometerlangen Staus und erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Im weiteren Verlauf des Vormittags gab es vereinzelt weitere Verkehrsunfälle auf der Autobahn 1 aufgrund des Wetters. In diesen Fällen blieb es jedoch bei Sachschäden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 173.330 Fälle, waren übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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