Ein betrunkener 18-Jähriger randalierte in Scheeßel, verletzte eine Polizeibeamtin und sorgte auch im Krankenhaus für Ärger.
Rotenburg (Wümme): Gewalttätiger 18-Jähriger in Scheeßel

Rotenburg (Wümme) (ost)
Scheeßel. Am Abend des 19.12.2025 sollte ein junger Mann, der in einer Obdachlosenunterkunft in der Bahnhofstraße lebte, des Platzes verwiesen werden. Da der Mann betrunken und aggressiv war, wurde die Polizei um Hilfe gebeten.
Als die Beamten ankamen, zeigte sich der junge Mann uneinsichtig und verhielt sich aggressiv und bedrohlich gegenüber den Polizisten und einer Mitarbeiterin der Gemeinde. Da er nicht zur Ruhe kam, sollte er festgenommen werden.
Er wehrte sich dagegen und trat einer Polizistin gegen das Bein. Die Beamtin erlitt leichte Verletzungen. Als er in die Zelle gebracht wurde, versuchte der Mann erneut, einen Polizisten zu treten. Dabei verlor er das Gleichgewicht, stürzte und verletzte sich am Kopf, was im Krankenhaus behandelt werden musste. Im Krankenhaus setzte er seinen gewalttätigen Ausbruch fort und beleidigte sowie bedrohte das Personal.
Nach der medizinischen Versorgung wurde er erneut in Gewahrsam genommen.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der junge Mann am Nachmittag mit einem Bekannten und einer Bekannten in Richtung eines ALDI-Marktes unterwegs war. Zuvor war er bereits aus dem Jugendzentrum wegen unangemessenen Verhaltens verwiesen worden. Auf dem Weg zum Supermarkt und auf dem Parkplatz soll er grundlos aggressiv und provokativ gegenüber Passanten aufgetreten sein.
Er soll unter anderem zwei jüngere Mädchen angeschrien und andere Fußgänger beleidigt haben. Als seine Begleiter ihn aufforderten, damit aufzuhören, wurde er auch ihnen gegenüber aggressiv und soll sie geschlagen haben.
Die Polizei bittet Zeugen, die das Verhalten beobachtet haben oder selbst vom Mann beleidigt, bedroht, belästigt oder geschlagen wurden, sich unter 04261-9470 zu melden.
Vor allem die Begleiterin, die angeblich vom Beschuldigten geschlagen wurde, und die beiden Mädchen, die angeschrien wurden, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Quelle: Presseportal








