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Rotenburg (Wümme): Kind von Zug erfasst in Selsingen

Ein 10-jähriges Mädchen wurde am Bahnübergang von einem Zug schwer verletzt. Der Lokführer konnte den Zusammenstoß nicht verhindern.

Zug
Foto: Presseportal.de

Rotenburg (Wümme) (ost)

Selsingen. Heute Morgen um etwa 07:40 Uhr wurde ein 10-jähriges Mädchen am Bahnübergang in der Granstedter Straße/Bahnhofstraße von einem Zug erfasst und schwer verletzt.

Nach derzeitigem Stand der Untersuchungen war das Kind unterwegs zur Schule und fuhr zusammen mit einer Gruppe anderer Schulkinder auf dem Geh- und Radweg in Richtung Ortsmitte. Als die Kinder den unbeschrankten Bahnübergang erreichten, war das Rotlicht am Andreaskreuz aufgrund eines herannahenden Zuges bereits aktiviert. Mehrere Fahrzeuge hielten zu dieser Zeit vor den Haltelinien am Bahnübergang an.

Während die Kindergruppe vor den Gleisen anhielt, fuhr das 10-jährige Mädchen mit ihrem Fahrrad ein paar Meter weiter und stoppte unmittelbar vor den Schienen mit dem Vorderrad. Der Lokführer bemerkte das Kind, drückte noch auf die Hupe, konnte jedoch die Kollision nicht mehr verhindern. Das Mädchen stand offensichtlich zu nah an den Gleisen und wurde vom Zug erfasst und einige Meter mitgeschleift.

Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ersthelfende kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um das Kind. Nach bisherigen Informationen besteht keine Lebensgefahr.

Die genauen Umstände, insbesondere warum das Mädchen so nah an die Schienen gelangte, werden weiterhin untersucht.

Neben der Polizei waren die Freiwillige Feuerwehr Selsingen sowie Notfallmanager der EVB im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon entfallen 32.471 Unfälle auf Personenschäden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.665, was 0,79% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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