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Salzhemmendorf: Rollerfahrer stirbt bei Unfall mit Kleintransporter

Ein 57-jähriger Rollerfahrer verstarb bei Kollision mit einem 65-jährigen Transporter auf der L 460. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Dienstag, 02.12.2025, wurde ein 57-jähriger Rollerfahrer bei einem Zusammenstoß mit dem Transporter eines 65-Jährigen auf der L 460 tödlich verletzt. Die Polizei bittet nun um Zeugen des Unfalls.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 65-Jährige aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont gegen 06:00 Uhr mit seinem Ford Transit auf der L 460 von Gestorf kommend in Richtung Schulenburg. Aus unbekannten Gründen geriet er auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Transporter frontal mit dem entgegenkommenden 57-jährigen Rollerfahrer aus Salzhemmendorf. Ersthelfer und sofort alarmierte Rettungskräfte versuchten, den 57-Jährigen vor Ort zu reanimieren, konnten jedoch sein Leben nicht retten. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

Der 65-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb bei dem Unfall unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die L 460 im Bereich der Unfallstelle bis 12:30 Uhr vollständig gesperrt werden.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die genaue Unfallursache sowie der Unfallhergang werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht. Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511109-1888 zu melden./ fas, nash

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 4.271, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.665 aus, also 0,79%. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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