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Schwerer Zusammenstoß in Bützfleth

Ein 62-jähriger Autofahrer wurde bei einem Zusammenstoß zwischen Güterzug und PKW schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich auf dem Bahnübergang der Bützflether Industriestraße.

Zusammenstoß von Lok und Kia
Foto: Presseportal.de

Stade (ost)

Heute, am Dienstag, den 30.12.2025 gegen 14:57 Uhr, wurde der Polizei und der Feuerwehr ein Vorfall gemeldet, bei dem ein Güterzug und ein PKW am Bahnübergang der Industriestraße in Bützfleth kollidierten.

Ein 62-jähriger Fahrer eines Kia aus Stade gab an, dass er versucht hatte, sein Auto zu wenden, aber dann von der tiefstehenden Sonne geblendet wurde und deshalb das Rotlicht der Lichtsignalanlage am Bahnübergang übersah.

Trotz einer sofortigen Zwangsbremsung des herannahenden Güterzuges kam es zu der Kollision zwischen dem PKW und dem Zug. Der PKW wurde etwa 50 Meter weit vom Zug mitgeschleift und kam dann neben dem Gleisbett zum Stehen.

Der Autofahrer wurde schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen ins Elbeklinikum gebracht werden. Der Lokführer blieb unverletzt.

Das Auto des Fahrers wurde stark beschädigt und auch die Diesellok erlitt Schäden.

Der entstandene Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Nach Bergung des verunfallten PKW wurde die Güterstrecke durch die Bundespolizei und die DB Netz AG wieder für den Bahnverkehr freigegeben. Die Feuerwehren der DOW und der Ortswehr Bützfleth trafen am Unfallort ein.

Die Feuerwehrleute unterstützten den Rettungsdienst, sicherten das Unfallfahrzeug ab, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und halfen bei der Bergung des Fahrzeugs aus dem Gleisbett.

Fotos sind in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade verfügbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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