Am 19.12.2025 kam es zu zwei Raubüberfällen in Spahnharrenstätte und Esterwegen. Bewaffnete Täter erbeuteten Bargeld, flüchteten und wurden bisher nicht gefasst.
Spahnharrenstätte/Esterwegen: Raub in Spahnharrenstätte und Esterwegen

Spahnharrenstätte/Esterwegen (ost)
Am Freitag, dem 19.12.2025, ereigneten sich am frühen Abend zwei Raubüberfälle in Spahnharrenstätte und Esterwegen. Gegen 17:45 Uhr betrat ein unbekannter, vermutlich männlicher und maskierter Täter den Dörpsladen in der Hauptstraße in Spahnharrenstätte. Er forderte unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld, dem die Angestellte nachkam. Danach flüchtete er in eine unbekannte Richtung.
Circa 30 Minuten später, gegen 18:15 Uhr, betrat ein ebenfalls maskierter, vermutlich männlicher Täter den Vorraum eines Combi-Marktes in der Südstraße in Esterwegen und begab sich dann in die dortige Bäckerei. Auch dort forderte er unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld. Anschließend entfernte sich der Täter in unbekannte Richtung.
In beiden Fällen wurden keine Personen verletzt. Aufgrund der ähnlichen Vorgehensweise, der räumlichen Nähe der Tatorte und der vorhandenen Aufzeichnungen wird geprüft, ob die Taten dem gleichen Täter zuzuordnen sind. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Rufnummer 04961/9260 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2265 auf 2839. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2625 Männer und 278 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3115 Männer und 305 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 329 auf 269 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 51 auf 46 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 152 auf 127. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 die meisten Mordfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








