Zwei Tatverdächtige, 15 und 17 Jahre alt, wurden nach versuchtem Raubüberfall festgenommen. Einer hielt ein Messer.
Tankstellenraub in Vahrenheide, Polizei nimmt zwei Jugendliche fest

Hannover (ost)
Nach einem versuchten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Vahrenheide, Hannover, wurden am Sonntagabend, dem 28.12.2025, zwei Verdächtige im Alter von 15 und 17 Jahren von der Polizei festgenommen. Es wird vermutet, dass die Jugendlichen kurz zuvor versucht haben, die Tankstelle zu überfallen.
Den Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover zufolge betraten die beiden Verdächtigen gegen 20:55 Uhr das Gelände der Tankstelle in der Sahlkampstraße, betraten jedoch nicht das Verkaufsgebäude. Beide trugen Kopf- und Halsbedeckungen, um ihre Gesichter zu verbergen. Einer der beiden hielt ein Messer.
Ein 37-jähriger Mann, der mit seinem Hund auf der gegenüberliegenden Straßenseite war, bemerkte die Situation und alarmierte die Polizei über den Notruf. Als die Verdächtigen den Zeugen bemerkten, flüchteten sie zu Fuß vom Tankstellengelände, bevor sie die Tat vollenden konnten.
Die Polizei startete sofort eine Fahndung mit mehreren Beamten und konnte die beiden Jugendlichen kurz darauf in der Nähe des Tatorts festnehmen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen in die Obhut ihrer Eltern übergeben.
Der 19-jährige Tankstellenmitarbeiter blieb körperlich unverletzt.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes eingeleitet.
Ein besonderer Dank gilt dem 37-jährigen Zeugen, dessen mutiges Handeln und schnelle Reaktion den Fahndungserfolg ermöglichten.
Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen zum Thema Zivilcourage können über den folgenden Link zur Seite der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes abgerufen werden:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/zivilcourage/
/trim, nash
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








