Ein 20-jähriger Mann leistete massiven Widerstand bei einer Verkehrskontrolle in Stade und griff die Polizeibeamten an.
Verkehrskontrolle in Stade eskalierte

Stade (ost)
Am Dienstagabend gab es in Stade während einer Verkehrskontrolle Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte.
Um 18 Uhr bemerkte eine Streifenbesatzung im Breite-Blöcken-Ring einen Mercedes, dessen Kennzeichen bereits am Vortag offiziell entstempelt worden waren. Die Beamten stoppten das Auto, um die Insassen zu überprüfen. Ein 23-jähriger Stader saß am Steuer des nicht zugelassenen Fahrzeugs, begleitet vom 20-jährigen Fahrzeughalter auf dem Beifahrersitz.
Was als Feststellung eines Kennzeichenmissbrauchs begann, wurde durch das Verhalten des 20-jährigen Heranwachsenden zu massiver Aggression. Der junge Stader weigerte sich nicht nur, seine Identität preiszugeben, sondern bedrohte und beleidigte die Beamten von Anfang an.
Da der 20-Jährige keine Ausweisdokumente bei sich hatte und sein aggressives Verhalten trotz mehrfacher Aufforderungen nicht ablegte, sollte er zur Identitätsfeststellung zur Dienststelle gebracht werden. Der Mann leistete jedoch heftigen Widerstand dagegen.
Der Mann wurde zunächst mit Handschellen fixiert. Doch auch diese Maßnahme führte nicht zur Vernunft: Beim Versuch, ihn in das Polizeiauto zu setzen, leistete er heftigen Widerstand und versuchte mehrmals, die Beamten durch gezielte Kopfstöße zu verletzen. Erst als die Polizisten den Angreifer zu Boden brachten, beruhigte sich die Situation allmählich, und der Mann wurde kooperativ. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Identitätsfeststellung auf der Dienststelle wurde der Heranwachsende freigelassen. Er muss nun mit strafrechtlichen Ermittlungen wegen Beleidigung, Bedrohung und tätlichen Angriffen auf Vollstreckungsbeamte rechnen.
Gegen den 23-jährigen Fahrer des Mercedes wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.
Quelle: Presseportal








