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Verkehrsunfall in Bützfleth

Zwei Autofahrer verletzt bei Kollision zwischen BMW und Ford Transit, Verdacht auf Drogen am Steuer, hoher Sachschaden

Unfall Bützfleth
Foto: Presseportal.de

Stade (ost)

In der offiziellen Mitteilung um 14:42 Uhr hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die korrekte Information lautet:

Früh am heutigen Morgen gegen 07:35 Uhr ereignete sich in Stade-Bützfleth im Fleethweg ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Autofahrer verletzt wurden.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 29-jähriger BMW-Fahrer aus Himmelpforten auf dem Fleethweg in Richtung Fleethstraße. Bei Hausnummer 39 geriet er aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Ford Transit, gefahren von einem 30-jährigen Bützflether. Dieser hatte zuvor eine Vollbremsung versucht, konnte jedoch eine Kollision nicht vermeiden. Durch den Aufprall wurde der Transit gegen einen geparkten Touran geschoben und beschädigte auch einen abgestellten Fiat Doblo in der Nähe.

Beide Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt und nach Erstversorgung durch Rettungswagen ins Stader Elbeklinikum gebracht.

Aufgrund des Verdachts, dass der Unfallverursacher möglicherweise unter Drogeneinfluss stand, musste er im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben.

Sein Führerschein wurde eingezogen. Es wurde auch festgestellt, dass der BMW anscheinend nicht zugelassen war und die Kennzeichen gefälscht waren.

Alle vier Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, der Gesamtschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt.

Gegen den 29-jährigen Himmelpfortener wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Verursachung eines Verkehrsunfalls, fahrlässiger Körperverletzung, Verstoß gegen Versicherungs- und Zulassungsvorschriften sowie Urkundenfälschung ermittelt.

Fotos sind in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade verfügbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon entfallen 32.471 Unfälle auf Personenschäden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (81,86%) sind übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesfälle, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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