Die Polizei Wesendorf untersucht einen Fall von Nötigung im Straßenverkehr. Ein 34-Jähriger meldete den Vorfall, bei dem ein Touran-Fahrer gefährliche Manöver ausführte, der Polizei.
Wahrenholz: Polizei ermittelt nach gefährlichen Fahrmanövern

Wahrenholz (ost)
Die Polizei Wesendorf untersucht einen Fall von Nötigung im Straßenverkehr. Ein 34-Jähriger meldete den Vorfall am späten Dienstagabend. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr er mit seinem Peugeot auf der Kreisstraße 29 in Richtung Norden. Ein anderer Autofahrer soll dort dicht aufgefahren sein und dann überholt haben. Beide Fahrzeuge folgten dem gleichen Weg über die Kanalstraße, die Kreisstraße 31 und die Straße „Damm“ bis nach Wahrenholz. Auf der Strecke fuhr der Touran an einer Stelle sehr langsam, weshalb der 34-Jährige überholte. Der Fahrer des Tourans betätigte daraufhin mehrmals die Lichthupe, fuhr sehr dicht auf und bremste den Peugeot nach einem erneuten Überholen aus. Der Fahrer des Tourans stieg aus und beleidigte den 34-Jährigen, bevor er die Fahrt fortsetzte.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Nötigung und Beleidigung eingeleitet. Hinweise auf den Fahrer des Tourans liegen vor. Zeugen der Fahrmanöver werden gebeten, sich bei der Polizei Wesendorf zu melden, Telefon: 05376 976560. Die Fahrt fand zwischen 21:30 Uhr und 21:45 Uhr statt.
Die Polizei warnt eindringlich vor der Einhaltung der erforderlichen ständigen Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Ein solches Fahrverhalten ist sowohl im Allgemeinen als auch angesichts der aktuellen Straßenverhältnisse äußerst gefährlich.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% (4.271) der Gesamtunfälle aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,79% (1.665) ausmachten. Der Großteil der Unfälle (81,86% bzw. 173.330) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 11,39% (24.125) der Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 6,61% (13.995) und auf Autobahnen 1,73% (3.672). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








