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Aachen: Innenstadt-Demonstration, Unbekannte zünden Pyrotechnik und Feuerwerkskörper

Viele Menschen protestierten gegen Angriffe auf Kurden in Syrien. Pyrotechnik wurde gezündet, aber keine Verletzten gemeldet.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Am Dienstag (20.01.2026) zogen viele Leute durch die Innenstadt und protestierten unter dem Motto „Angriffe auf die Kurden in Syrien“. Etwa 1000 Menschen nahmen daran teil.

Vor der Veranstaltung hatten 250 Personen bei der Polizei Aachen eine Versammlung angemeldet. Schon zu Beginn der Kundgebung am Willy-Brandt-Platz, die zwischen 17 und 19 Uhr geplant war, waren etwa 400 Personen anwesend. Der Versammlungsleiter teilte der Polizei mit, dass sie zum Elisenbrunnen gehen wollten. Da sich mittlerweile etwa 800 Personen vor Ort befanden, wurde dies abgelehnt. Der Versammlungsleiter erklärte daraufhin das Ende der Versammlung.

Trotzdem setzten sich die Menschen kurz vor 18 Uhr in Bewegung, was als neue „Spontanversammlung“ angesehen wurde. Die Polizei rief zusätzliche Einsatzkräfte, um die Sicherheit der Versammlung zu gewährleisten. Einige Teilnehmer waren vermummt. In der Adalbertstraße wurden aus der Versammlung heraus Pyrotechnik, Feuerwerkskörper und Rauchkörper gezündet. Es liegen keine Berichte über verletzte Personen bei der Polizei Aachen vor.

Die Versammlung am Elisenbrunnen endete nach einer Abschlussrede gegen 19:20 Uhr.

Aufgrund von Verstößen gegen das Versammlungsgesetz (Vermummungsverbot gemäß § 27 Abs. 7 VersG NRW) wurden Strafanzeigen und wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. (sk)

Quelle: Presseportal

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