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Ahaus: Portemonnaie gestohlen

Am Silvestertag wurde in Ahaus einem Kunden eines Verbrauchermarktes unbemerkt sein Portemonnaie entwendet. Der Dieb nutzte die Gelegenheit zwischen 12.00 und 13.00 Uhr in der Fuistingstraße.

Foto: Depositphotos

Ahaus (ost)

Ort des Verbrechens: Ahaus, Fuistingstraße;

Zeitpunkt des Verbrechens: 31.12.2025, zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr;

Am Silvestertag wurde ein Kunde eines Verbrauchermarktes in Ahaus unbemerkt Opfer eines Taschendiebs. Der Mann befand sich etwa zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr in einem Geschäft in der Fuistingstraße. Kurz darauf bemerkte er, dass sein Portemonnaie mit seiner Bankkarte fehlte. Es kam zu Abbuchungen von seinem Konto.

Hinweise werden vom Kriminalkommissariat in Ahaus erbeten: Tel. (02561) 9260.

Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben. Sie nutzen gerne Situationen mit Gedränge für ihre kriminellen Machenschaften – eine leichte Berührung oder ein kurzer Stoß fallen dort nicht so schnell auf. Taschendiebe benötigen nur wenige Augenblicke und möglicherweise die Ablenkung eines Komplizen, um an ihre Beute zu gelangen. Zudem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Verbrauchermärkten ohne Videoüberwachung aktiv sind.

Um sich davor zu schützen, sollten Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche aufbewahrt werden – am besten Geld und Papiere in verschiedenen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliche bieten zusätzliche Sicherheit. Taschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Wertsachen sollten nie aus den Augen gelassen werden, auch nicht beim Einkaufen. (to)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.980 im Jahr 2022 auf 2.725 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 1.633, wobei 1.175 männliche und 458 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 1.897 Verdächtige, davon 1.442 Männer und 455 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen im Jahr 2023 – 39.519 Fälle in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass die Situation in dieser Region besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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