Unbekannte sprengten in den frühen Stunden des Mittwochs, 31.12.2025, einen Geldautomaten einer Bank in Willebadessen. Anschließend flüchteten sie mit einem unbekannten Fahrzeug.
Bankautomatensprengung in Willebadessen

Bielefeld (ost)
CS / Bielefeld / Paderborn / Höxter / Willebadessen – Unbekannte haben am frühen Mittwochmorgen, dem 31.12.2025, einen Geldautomaten einer Bank in Willebadessen gesprengt. Danach sind sie mit einem unbekannten Fahrzeug geflohen.
Einwohner der Lange Straße in Willebadessen meldeten gegen 03:00 Uhr der Polizei Höxter telefonisch die Explosion eines Geldautomaten. Die sofort eingeleitete Suche nach den Verdächtigen verlief bisher negativ.
Der Geldautomat der Bankfiliale wurde durch die Explosion stark beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. Da der Geldautomat bereits leer war, konnten die Täter keine Beute machen. Nach den vorliegenden Informationen gab es offensichtlich Schäden am Gebäude, in dem sich der betroffene Geldautomat befand, durch die Detonation. Ein Statiker wurde hinzugezogen. Nach aktuellem Kenntnisstand ist die Wohneinheit des Hauses nicht betroffen. Nachdem die Mieter vorsichtshalber von der Feuerwehr evakuiert wurden, konnten sie nach der Begutachtung durch den Statiker wieder in ihre Wohnung zurückkehren.
Das Kriminalkommissariat 21 der Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Untersuchung des Tatorts dauert derzeit noch an.
Zeugen, die in der Nähe des Tatorts Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu einem verdächtig schnell flüchtenden Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 21 unter 0521-545-0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 im Jahr 2022 auf 8126 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 im Jahr 2022 auf 7062 im Jahr 2023. Davon waren 4478 männliche Verdächtige und 2145 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








