Die Polizei fahndet nach fünf dunkel gekleideten Tatverdächtigen. Ermittlungen laufen, Zeugenhinweise sind erwünscht.
Berlin: Raubüberfälle in Köln – Kripo prüft Zusammenhänge

Köln (ost)
Nach einem versuchten und zwei erfolgreichen Raubüberfällen in der Nacht zum Donnerstag (29. Januar) in der Innenstadt und in Köln-Ehrenfeld sucht die Polizei nach fünf dunkel gekleideten Verdächtigen und bittet um Hinweise von Zeugen. Aufgrund von Bildern aus der polizeilichen Videoüberwachung, der örtlichen und zeitlichen Nähe der Taten sowie übereinstimmenden Täterbeschreibungen prüft die Kriminalpolizei, ob alle drei Überfälle von derselben Gruppe begangen wurden.
Die Einzelheiten der Fälle:
Um 2.15 Uhr war ein 36-jähriger Mann aus Berlin auf dem Neumarkt in Richtung Schildergasse unterwegs. An einer Buchhandlung traten ihm fünf Männer im Alter von etwa 18 bis 20 Jahren in dunkler Kleidung entgegen. Die Verdächtigen hielten das Opfer fest und forderten Bargeld. Der 36-Jährige konnte sich losreißen und in Richtung Schildergasse flüchten.
Nur wenige Minuten später wurde ein 45-jähriger Kölner auf dem Willy-Millowitsch-Platz von mehreren Männern mit Sturmhauben umringt und ebenfalls zur Herausgabe von Geld aufgefordert. Als er versuchte, in Richtung Gertrudenstraße zu flüchten, stürzte er. Zwei der Angreifer bedrohten ihn dann mit schwarzen Pistolen. Die Verdächtigen flüchteten anschließend mit der Geldbörse, dem Smartphone und den Kopfhörern des Opfers über die Sankt-Apern-Straße in Richtung Magnusstraße.
Gegen 4.30 Uhr ereignete sich ein weiterer Raubüberfall in Ehrenfeld. Fünf dunkel gekleidete und maskierte Männer überfielen einen 25-jährigen Mann, der auf der Hansemannstraße in Richtung Bahnhof Ehrenfeld unterwegs war. Die Angreifer stießen den Mann zu Boden, zwei von ihnen bedrohten ihn mit Schusswaffen. Nachdem der Geschädigte Bargeld übergeben hatte, schlugen die Verdächtigen auf ihn ein und flüchteten dann in Richtung Venloer Straße.
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen übernommen und wertet derzeit Zeugenaussagen sowie Videomaterial aus.
Zeugen, die Informationen zu den Taten oder zur Identität der Verdächtigen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei der Polizei zu melden. (cw/sb)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich ebenfalls von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, weibliche Verdächtige auf 75 und nicht-deutsche Verdächtige auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








