Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bielefeld: Betrunken über Rot gefahren

Ein 33-jähriger Bielefelder wurde nach einem Rotlichtverstoß gestoppt, wegen Drogen- und Alkoholkonsums wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / Zentrum – Nachdem ein 33-jähriger Bielefelder am Dienstag, 09.06.2026, bei einem Rotlichtverstoß erwischt wurde, durfte er nicht weiterfahren. Es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol gefahren war.

Polizeibeamte entdeckten den 33-Jährigen kurz nach Mitternacht, als er mit seinem Fahrrad an der Kreuzung Mindener Straße / Jöllenbecker Straße über eine rote Ampel fuhr.

Während seiner Kontrolle machte er auf die Beamten einen alkoholisierten Eindruck. Ein Atemalkoholtest zeigte, dass der Fahrer betrunken war. Zudem gab es Hinweise auf den Konsum von Cannabis.

Aus diesem Grund ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Bis zur Ausnüchterung wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und es wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, im Jahr 2023 waren es 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen auf einem ähnlichen Niveau.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus (0,59%). Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792 (87,36%). In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24