Die Polizei Bielefeld warnt vor gefälschten Stellenanzeigen im Internet, deren Ziel es ist, Ihre Identität zu stehlen. Denken Sie daran, Betrüger sind erfinderisch, um an Ihre Daten zu gelangen.
Bielefeld: Identitätsdiebstahl bei Job-Scamming

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet-
Die Bielefelder Polizei warnt vor gefälschten Jobinseraten im Internet, die darauf abzielen, Ihre Identität zu stehlen. Denken Sie daran, Betrüger sind einfallsreich, um an Ihre Daten zu gelangen.
Im Dezember 2025 weckte ein Stellenangebot einer bekannten deutschen Firma in einem Kleinanzeigenportal das Interesse einer Bielefelderin, die darauf reagierte. Sie bekam eine Antwort-E-Mail mit einem Personalfragebogen, den sie ausgefüllt zurückschickte. Einige Tage später wurde ihr mitgeteilt, dass sie den Job bekommen würde, aber eine Identitätsprüfung erforderlich sei.
Nach einer ersten Identitätsprüfung nahmen die Betrüger über einen Messenger-Dienst Kontakt mit ihr auf und forderten weitere Identitätsnachweise. Die Täter schickten der Bielefelderin einen Link, über den sie ihren Ausweis hochladen sollte. Da dies angeblich nicht sofort funktionierte, erhielt sie insgesamt acht Links und lud jedes Mal ihren Ausweis hoch. Schließlich bekam sie die Rückmeldung, dass die Identitätsprüfung erfolgreich war und sie einen Arbeitsvertrag erhalten würde. Als die Bielefelderin jedoch trotz mehrfacher Nachfrage keinen Arbeitsvertrag erhielt, kontaktierte sie den Firmenhauptsitz und erfuhr, dass sie anscheinend auf eine gefälschte Anzeige reagiert hatte. Daraufhin erstattete sie am 30.01.2026 Anzeige bei der Polizei.
Täter nutzen verschiedene Methoden, um ihre Opfer zu täuschen. Seien Sie wachsam und recherchieren Sie im Voraus gründlich. Wenden Sie sich bei Jobangeboten direkt an das Unternehmen, um sicherzustellen, dass es sich nicht um eine gefälschte Stellenanzeige handelt! Bleiben Sie aufmerksam und informieren Sie auch Ihre Familie und Freunde!
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 haben sich verringert. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








