Am späten Mittwochnachmittag ereignete sich in der Bochumer Innenstadt eine schwere Explosion in einem Einfamilienhaus. Eine Person wurde lebensgefährlich verletzt und ein Hund gerettet.
Bochum: Explosion in Einfamilienhaus fordert lebensgefährlich Verletzten

Bochum (ost)
Am späten Mittwochnachmittag ereignete sich in der Flurstraße in der Innenstadt von Bochum eine heftige Explosion in einem Einfamilienhaus. Dabei erlitt eine Person lebensgefährliche Verletzungen. Außerdem konnte ein verletzter Hund aus dem Gebäude gerettet werden.
Um 17:26 Uhr gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr Bochum zahlreiche Notrufe über die Notrufnummer 112 ein, die eine Explosion in einem Einfamilienhaus in der Flurstraße meldeten. Als der Löschzug der Innenstadtwache eintraf, sahen die Einsatzkräfte folgendes Szenario: Die Fensterscheiben auf der Rückseite des Gebäudes waren durch die Druckwelle der Explosion meterweit aus dem Haus geschleudert worden. Der lebensgefährlich verletzte Bewohner hatte es bereits geschafft, sich ins Freie zu retten. Ein Hund wurde jedoch noch im Gebäude vermisst. Rauch drang zudem aus mehreren Fenstern.
Ein Notarzt und der Rettungsdienst übernahmen sofort die Versorgung des Schwerverletzten, der dann ins Krankenhaus gebracht wurde. Gleichzeitig drang ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor, um den vermissten Hund zu finden und mögliche Brandherde zu lokalisieren. Der Hund wurde schnell gefunden und nach draußen gebracht. Die Tierrettung übernahm dann die weitere Betreuung und brachte ihn in eine Tierklinik. Im Keller des Hauses war es infolge der Explosion zu einem Folgebrand gekommen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Die Stadtwerke Bochum trennten das Gebäude von Gas- und Stromversorgung. Danach wurde mit Hochleistungslüftern der Brandrauch aus dem Gebäude entfernt.
Die Feuerwehr Bochum war zeitweise mit etwa 50 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr sowie den Löscheinheiten Bochum-Mitte, Brandwacht und den Spezialeinheiten Drohne und Führungsunterstützung vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache der Explosion aufgenommen.
Derzeit wird das betroffene Gebäude sowie das Nachbarhaus von Baustatikern des Technischen Hilfswerks (THW) statisch begutachtet. Es besteht die Möglichkeit, dass tragende Teile der Gebäude durch die Explosion beschädigt wurden. Das Ergebnis wird in der nächsten Stunde erwartet; weitere Informationen folgen.
Quelle: Presseportal








