Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bonn: Autofahrer musste Blutprobe abgeben

Streifenwagenbesatzung stoppt Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit und positivem Drogenvortest in Bonn-Nordstadt.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Am Donnerstagmorgen (15.01.2026) bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Bonner City-Wache gegen 03:20 Uhr einen Autofahrer, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf dem Lievelingsweg in der Bonner Nordstadt unterwegs war. Während der Verfolgung stellten die Beamten auch eine auffällig unsichere Fahrweise des Fahrers fest.

An der Kreuzung Potsdamer Platz stoppten die Polizisten schließlich den 40-jährigen Mann, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Bei der Überprüfung zeigte der Fahrer viele Anzeichen von Ausfallerscheinungen, was den Verdacht nahelegte, dass er unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Der anschließende freiwillige Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis. Ein Arzt entnahm daraufhin eine Blutprobe des Autofahrers.

Neben der Beschlagnahmung seines Führerscheins wurde eine Strafanzeige erstattet und dem zuständigen Straßenverkehrsamt eine Meldung über die Eignung des Mannes zum Führen von Kraftfahrzeugen übermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24