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Brackwede: Alkoholfahrten gestoppt

Am vergangenen Wochenende stoppte die Bielefelder Polizei mehrere Personen, die alkoholisiert mit einem Auto oder E-Scooter unterwegs waren. Das Fahren von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde ihnen untersagt.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

Am vergangenen Wochenende hat die Polizei in Bielefeld mehrere Personen gestoppt, die alkoholisiert mit einem Auto oder einem E-Scooter unterwegs waren. Ihnen wurde das Fahren von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt.

Die Polizei in Bielefeld sensibilisiert aus diesem Anlass: Gehen Sie nicht ans Steuer eines Fahrzeugs, wenn Sie Alkohol getrunken haben. Es besteht die Gefahr, dass Sie eine Ordnungswidrigkeit oder sogar eine Straftat begehen. Geldstrafen, Punkte im Fahreignungsregister oder der Verlust des Führerscheins drohen.

Denken Sie daran: Bringen Sie sich selbst und andere nicht in Gefahr.

In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 20.12.2025, fiel der Polizei ein Duo auf, das auf einem E-Scooter am Jahnplatz unterwegs war. Der 18-jährige Fahrer kam um 04:05 Uhr aus Richtung Hauptbahnhof und fuhr in Schlangenlinien in Richtung Niederwall. Als die Beamten das Blaulicht einschalteten, überquerte der Bielefelder bei Rotlicht die Straße und fuhr zwischen stehenden Bussen hindurch. Kurz darauf wurden er und seine 17-jährige Mitfahrerin kontrolliert. Der 18-Jährige gab an, in der Nacht Alkohol konsumiert zu haben. Sein Atemalkoholtest war positiv. Eine Blutprobe wurde entnommen.

Ein aufmerksamer Bielefelder bemerkte gegen 18:30 Uhr am Samstag, den 20.12.2005, einen auffällig fahrenden Mercedes auf der Braakstraße. Er informierte die Polizei über das Fahrzeug, das in Schlangenlinien fuhr, und folgte ihm bis zu seiner Wohnanschrift. Auf dem Weg dorthin musste der Gegenverkehr mehrmals dem Mercedes ausweichen. Nachdem der betrunkene 58-jährige Bielefelder seinen E-Klasse geparkt hatte, unterhielt der Zeuge ihn bis zum Eintreffen der Polizei. Der Mann gab zu, den ganzen Tag über Bier getrunken zu haben und plötzlich Lust bekommen zu haben, mit dem Auto herumzufahren. Sein Führerschein wurde eingezogen. Eine Blutprobe wurde auf der Polizeiwache Süd entnommen.

Am Samstag, den 20.12.2025, wurde der Polizei um 20:15 Uhr ein Renault Trafic gemeldet, der in deutlichen Schlangenlinien fuhr. Die Beamten sahen das Fahrzeug auf der Engersche Straße, als es einem vorausfahrenden Auto zu nahe kam. Der Fahrer, ein 38-jähriger Bünder, wurde angehalten und kontrolliert. Bei ihm wurde starker Alkoholgeruch festgestellt. Da sein Atemalkoholtest positiv war, wurde ihm in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Außerdem konnte er keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Daher wird zusätzlich zur Trunkenheitsfahrt von einem Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis ausgegangen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 21.12.2025, um 0:00 Uhr, bemerkten Polizisten ein verdächtiges Fahrzeug. Der Fahrer eines 3er BMW fuhr mit Standlicht von einem Tankstellengelände an der Eckendorfer Straße, schaltete hörbar unsauber und fuhr dann in Schlangenlinien in Richtung Innenstadt. Die Beamten folgten ihm bis auf den Parkplatz eines Bordells, wo der 24-jährige Bielefelder beim Einparken fast rückwärts gegen eine Wand fuhr. Bei seiner Kontrolle gab er an, Alkohol getrunken und Cannabis konsumiert zu haben. Eine Blutprobe wurde ihm auf der Polizeiwache Ost entnommen.

Ein Autofahrer meldete am Sonntag, den 21.12.2025, um 05:05 Uhr einen E-Scooter-Fahrer auf dem Ostwestfalendamm, zwischen dem Johannistal und Quelle, in Richtung A33. Die Polizei konnte den 26-jährigen Bielefelder schließlich auf der Osnabrücker Straße, in Höhe Siekbreite, antreffen und kontrollieren. Der Fahrer hatte Schwierigkeiten, den E-Scooter auf den Standfuß zu stellen. Sein Alkoholtest war positiv. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Am Sonntagnachmittag, den 21.12.2025, kam ein 64-jähriger Bielefelder mit seinem Roller von der Fahrbahn ab. Auf der Lämershagener Straße, in Höhe Vennhofallee, fuhr der betrunkene Mann gegen 16:30 Uhr in Schrittgeschwindigkeit in den Grünstreifen und stürzte. Nach einem positiven Alkoholtest wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Drogenfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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