Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Brand in Dachgeschosswohnung: Rauchmelder rettet Leben

Ein technischer Defekt löste einen Brand aus, doch der Rauchmelder alarmierte rechtzeitig die Bewohner und ermöglichte erfolgreiche Löschversuche.

Verbrannte und stark beschädigte Elektrogeräte in der Dachgeschosswohnung.
Foto: Presseportal.de

Bedburg-Hau (ost)

Am Montag, dem 01.12.2025, erhielt die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau um 23:41 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst des Kreises Kleve einen Alarm für einen gemeldeten Gebäudebrand in einem Mehrfamilienhaus an der Alten Bahn in Schneppenbaum.

Es gab wahrscheinlich einen Brand im Wohnzimmer der Dachgeschosswohnung aufgrund eines technischen Defekts an einem Elektrogerät. Der 21-jährige Mieter wurde durch den Rauchmelder auf den starken Rauch aufmerksam, weckte sofort seine Partnerin und unternahm erste erfolgreiche Löschversuche. Danach brachten sie sich in Sicherheit.

Die Feuerwehrleute betraten die Wohnung unter schwerem Atemschutz, führten Nachlöscharbeiten durch und überprüften die betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera. Um den Rauch vollständig zu entfernen, wurde ein Hochleistungslüfter sowie weitere Belüftungsmaßnahmen eingesetzt.

Der Mieter und seine Partnerin wurden vom Rettungsdienst behandelt und mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

In diesem Zusammenhang betont die Feuerwehr noch einmal die Wichtigkeit von funktionierenden Rauchmeldern. Diese kleinen Geräte retten nachweislich Leben – wie auch in diesem Fall, in dem der ausgelöste Melder den Mieter rechtzeitig warnte und Schlimmeres verhinderte. Außerdem empfiehlt die Feuerwehr einen sorgfältigen und sicheren Umgang mit Elektrogeräten. Schalten Sie Geräte nach Gebrauch immer vollständig aus, da auch im Stand-by-Modus Strom fließt, was zu Überhitzung und damit zu Bränden führen kann. Achten Sie auch darauf, dass Elektrogeräte ausreichend belüftet sind, um gefährlichen Wärmestau zu vermeiden.

Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandinspektor Tobias Lamers.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24