Feuerwehr bekämpfte Brand bis in die Morgenstunden, Bewohner unverletzt evakuiert.
Dachstuhlbrand in Essen-Karnap

Essen-Karnap, Arenbergstraße, 21.12.2025, 00:49 Uhr (ost)
In der Nacht zum Sonntag wurde um 0:49 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Arenbergstraße von Anrufern an die Leitstelle der Feuerwehr Essen gemeldet. Aufgrund der Information, dass Flammen in einer Wohnung im Dachgeschoss zu sehen waren, wurden die Feuerwehrwachen Altenessen und Stadthafen mit dem Stichwort „Wohnungsbrand“ alarmiert.
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Situation: Es war Feuer im Dachgeschoss zu sehen, das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin das Alarmstichwort und leitete sofort umfangreiche Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein.
Während der Brandbekämpfung wurde das Gebäude evakuiert. Zum Glück hatten alle Bewohner das Haus bereits verlassen. Insgesamt verließen 11 Personen das Gebäude. Nach aktuellem Stand wurde niemand verletzt. Da einige Personen kurzfristig eine Unterkunft benötigten, wurde eine Betreuung und Unterbringung organisiert. Ein Ruhrbahnbus wurde zur Einsatzstelle gerufen, um zu unterstützen.
Um das Feuer zu bekämpfen, setzte die Feuerwehr unter anderem zwei Drehleitern ein. Nachdem die Flammen unter Kontrolle gebracht wurden, folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Um Glutnester zu bekämpfen, mussten große Teile des Dachs geöffnet werden. Eine Drohne mit Wärmebildkamera wurde eingesetzt, um versteckte Brandstellen zu überprüfen.
Das Gebäude ist aufgrund der Brand- und Wasserschäden derzeit nicht bewohnbar. Die Polizei hat die Sicherung des Gebäudes übernommen und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nach den ersten Maßnahmen waren weitere Brandnachschauen erforderlich. Bei einer Kontrolle wurden Glutnester entdeckt und gezielt über die Drehleiter gelöscht. Erst um 8:00 Uhr heute Morgen war der Brand endgültig gelöscht.
Die Feuerwehr Essen war mit zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwachen Altenessen, Stadthafen, Borbeck, Stadtmitte sowie verschiedenen Sonderfahrzeugen im Einsatz.
Quelle: Presseportal








