Deutscher Staatsangehöriger am Hauptbahnhof gesucht und inhaftiert. Alkoholisierter Mann hatte offenen Haftbefehl über 300 Euro oder 15 Tage Haft.
Dortmund: Hilfegesuch führt in die JVA

Dortmund (ost)
Am 19. Dezember bat ein deutscher Bürger die Rettungskräfte am Hauptbahnhof in Dortmund um medizinische Unterstützung. Bei der Untersuchung des Mannes stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl gesucht wurde.
Um 18:20 Uhr bat der 51-jährige Mann die Bundespolizei um Hilfe, da er zu viel Alkohol konsumiert hatte und nun Unterstützung brauchte. Die Überprüfung durch die angerufenen Rettungskräfte ergab, dass der Mann keine weitere medizinische Behandlung benötigte und trotz seines hohen Atemalkoholwerts (ca. 2,6 Promille) fahrtüchtig war.
Im Zuge der Maßnahme überprüften die Beamten die Personalien des deutschen Staatsbürgers. Dabei stellten sie fest, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Fulda vorlag. Er hatte noch 300 Euro Reststrafe von ursprünglich 1.250 Euro wegen Betrugs zu zahlen oder eine 15-tägige Haftstrafe anzutreten.
Weil der obdachlose Mann angab, die Summe nicht aufbringen zu können, wurde er anschließend in die Justizvollzugsanstalt überführt.
Quelle: Presseportal








