Fahrer flüchtet vor Polizei, fährt unter Drogen, ohne Führerschein, gestohlene Kennzeichen, 20-jähriger ohne Zulassung, verunfallt auf Autobahn
Dortmund: Polizeiflucht mit „RUHRPOTT“-Kennzeichen

Oberhausen (ost)
Es ist offensichtlich, dass eine solche Kennzeichenkombination zu einer Polizeikontrolle führen würde – das hintere Kennzeichen gestohlen, auf dem vorderen das Wort „RUHRPOTT“ – und dann noch unter Drogen und ohne „Fleppe“. Trotzdem war ein Fahrer eines Chevrolets am gestrigen Abend gegen 23:30 Uhr auf dem Eugen-Zur-Nieden-Ring überrascht, als er den roten Schriftzug STOP POLIZEI im Rückspiegel sah. Er ignorierte die Anhaltesignale und flüchtete in Richtung Neumühler Straße und dann weiter über die Biefangstraße. Nachdem er am Ende angekommen war, bog er links auf die Königstraße ab und dann auf die A 3 in Fahrtrichtung Köln. Am Autobahnkreuz Oberhausen West plante er, seine Fahrt auf der A 42 in Richtung Dortmund fortzusetzen. Dies gelang jedoch nicht, da er im Autobahnkreuz die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und verunfallte. Anschließend wurde er von den Beamten aus seinem Fahrzeug geholt und festgenommen.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass das Fahrzeug des 20-jährigen Oberhauseners (Staatsangehörigkeit lt. Meldesystem: deutsch) nicht zugelassen war. Es wurde abgeschleppt. Zusätzlich war das hintere Kennzeichen als gestohlen gemeldet. Der 20-Jährige besaß keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige erfasst. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








