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Dortmund: Raser verursacht Unfall auf Derner Straße

Ein alkoholisierter 29-Jähriger verursachte einen schweren Unfall in Dortmund. Die Polizei warnt vor den Gefahren von verbotenen Einzelrennen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0093

Mit Alkohol im Blut und viel zu schnell. Ein 29-jähriger Mann fuhr am Montag (29.01.) um 2:20 Uhr auf der Derner Straße in Dortmund. Das rasante Fahren endete am Metallzaun der U-Bahn-Haltestelle „An den Teichen“. Resultat: Erheblicher Sachschaden, ein beschädigtes Auto und ein leicht verletzter Fahrer.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 29-jährige Mann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, obwohl innerhalb der Stadt nur 50 km/h erlaubt sind. In einer leichten Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit dem Metallzaun und den Pfosten der U-Bahn-Haltestelle.

Nach dem Zusammenstoß versuchte er zu Fuß zu fliehen. Aufmerksame Zeugen hielten ihn auf. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und führten aufgrund eindeutiger Verdachtsmomente einen freiwilligen Alkoholtest durch. Dieser zeigte eine erhebliche Alkoholisierung des Mannes an. Ein Krankenwagen brachte den leicht verletzten und alkoholisierten Fahrer ins Krankenhaus. Zudem wurde eine Blutprobe entnommen.

Laut ersten Erkenntnissen handelt es sich um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen nach §315 d StGB (Einzelrennen). Die Einsatzkräfte sicherten das völlig beschädigte Auto und das Handy des Fahrers. Es wird ein Strafverfahren folgen.

Zu hohe Geschwindigkeit ist eine Hauptursache für Unfälle. Es sind genau solche Fälle, die die immense Gefahr von verbotenen Kraftfahrzeugrennen verdeutlichen. Jedes verbotene Kraftfahrzeugrennen birgt Gefahren für Leib und Leben der Beteiligten und Unbeteiligten.

Deshalb tritt die Polizei Dortmund diesem Phänomen mit großem Engagement entgegen. Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund mit zahlreichen Einsatzkräften den Rasern die Grenzen aufzeigen – denn Raser haben in Dortmund keinen Platz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 in 2022 auf 18722 in 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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