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Dortmund: Verhaftung mutmaßlicher Ladendiebin

Die Bundespolizei verhaftete eine nigerianische Staatsangehörige am Dortmunder Hauptbahnhof, nachdem sie Ware aus einem Drogeriemarkt gestohlen hatte. Trotz Begleichung der Strafe wurde sie festgenommen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 1. Dezember haben die Beamten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund einen Haftbefehl gegen eine nigerianische Staatsangehörige vollstreckt, die zuvor Waren aus einem Drogeriemarkt gestohlen hatte. Obwohl sie die Strafe bezahlen konnte, wurde sie dennoch festgenommen.

Um 16:30 Uhr lokalisierten die Polizisten die 43-jährige Frau im Drogeriemarkt am Dortmunder Hauptbahnhof. Sie identifizierte sich mit einer Gesundheitskarte. Die Beamten hatten jedoch Zweifel, ob die Frau auf dem Bild auf der Karte tatsächlich die Person vor ihnen war. Auf Nachfrage behauptete sie erneut, dass es ihre Karte und ihre Identität seien.

In der Wache der Bundespolizei überprüften die Beamten die Fingerabdrücke der Frau und identifizierten ihre wahren Personalien. Es ergab sich auch der Verdacht, dass sie unter falschen Personalien Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen hatte. Daraufhin wurde die Gesundheitskarte beschlagnahmt.

Bei der Überprüfung der Personalien stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Memmingen einen Haftbefehl gegen sie ausgestellt hatte. Ein Bekannter, den sie kontaktiert hatte, zahlte die geforderten 60 Euro (plus 65 Euro Kosten).

Aufgrund des fehlenden gültigen Aufenthaltstitels wurde die obdachlose Frau dennoch festgenommen und nach Abschluss der Maßnahmen ins zentrale Polizeigewahrsam in Dortmund gebracht, wo die Ausländerbehörde die weiteren Schritte übernahm.

Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Betrugs sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen falscher Namensangabe ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer und 6780 Frauen, während es 2022 49610 Männer und 6757 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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