Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Dülmen: Aggressiver Randalierer in Coesfeld verletzt Polizisten

Ein Mann verhielt sich aggressiv und bedrohlich, griff die Beamten an und verletzte sie. Zwei Polizisten wurden verletzt, einer davon ist nicht mehr dienstfähig.

Foto: unsplash

Coesfeld (ost)

Am Sonntag (30.11.) gegen 18.50 Uhr wurden besorgte Passanten und Verkehrsteilnehmer in Coesfeld (Höhe Bahnhof) auf die Hansestraße gerufen, um die Polizei zu informieren. Ein Mann hatte dort Einkaufswagen und einen Findling auf die Straße gestellt. Als die Polizei eintraf, zeigte sich der Verdächtige aggressiv und bedrohlich. Er lief schließlich mit geballten Fäusten auf die Beamten zu, die daraufhin Pfefferspray einsetzten, das jedoch nur teilweise wirkte.

Der 32-jährige Mann aus Münster mit nigerianischer Staatsbürgerschaft blieb weiterhin körperlich aggressiv und näherte sich erneut bedrohlich den Beamten. Um den Angreifer auf Abstand zu halten, griffen die Beamten nun zum Einsatzmehrzweckstock. Als der Mann versuchte, einem Beamten den Stock zu entreißen und dieser daraufhin zu Boden stürzte und sich verletzte.

Schließlich gelang es den Beamten, den 32-jährigen Mann auf einem benachbarten Parkplatz zu überwältigen und ihm Handschellen anzulegen. Anschließend brachten sie ihn ins Polizeigewahrsam nach Dülmen.

Von dort aus sollte er nach einer Untersuchung mit einem Rettungswagen in eine psychiatrische Klinik gebracht werden. Er wehrte sich jedoch körperlich dagegen. Zuvor hatte er in seiner Zelle seinen eigenen Kot auf seinen Körper und die Zelle verschmiert. Er griff die Polizisten erneut körperlich an und versuchte, einen Beamten zu Boden zu ziehen, was ihm jedoch nicht gelang. Schließlich gelang es mit mehreren Beamten, den Mann zu fixieren und den Transport im Rettungswagen zu ermöglichen.

Die Beamten blieben dabei körperlich unverletzt, waren jedoch stark durch die Fäkalien des Beschuldigten verschmutzt.

Insgesamt wurden bei dem Vorfall zwei Polizeibeamte verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Einer der Beamten war aufgrund seiner Verletzungen nicht mehr einsatzfähig.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Verkehrstote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24