Die Bundespolizei stoppte am 13.01.2026 um 15.00 Uhr eine S-Bahn in Düsseldorf-Volksgarten nach Bedrohung mit Schusswaffe. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen.
Düsseldorf: Bedrohung in S-Bahn – Tatverdächtige festgenommen

Düsseldorf (ost)
Am 13.01.2026 um 15.00 Uhr wurden am S-Bahnhaltepunkt Düsseldorf-Volksgarten zwei männliche Personen (16, 20) von der Bundespolizei vorläufig festgenommen, nachdem sie zuvor einen Zugbegleiter in einer S-Bahn der Linie S6 verbal angegriffen und am Haltepunkt Düsseldorf-Garath mit einer Schusswaffe bedroht hatten.
Gemäß den vorliegenden Informationen informierte das Polizeipräsidium Düsseldorf die Bundespolizei telefonisch über eine Bedrohungssituation in einer S-Bahn. Die Verdächtigen, ein 16-jähriger Marokkaner und ein 20-jähriger Afghane (der die Waffe führte), hatten den Zug nach dem Vorfall verlassen und waren dann vom Tatort verschwunden.
Während einer unverzüglich eingeleiteten Nahbereichsfahndung der Bundespolizei wurden die Verdächtigen kurze Zeit später mit Hilfe eines anderen Zugbegleiters am S-Bahn Haltepunkt Düsseldorf-Benrath erkannt. Dieser hatte den Vorfall zuvor beobachtet und unverzüglich die Bundespolizei informiert.
Die beiden Verdächtigen stiegen erneut in eine S-Bahn und fuhren in Richtung Düsseldorf-Volksgarten. Auf Anweisung der Bundespolizei wurde der Zug kurz vor dem Haltepunkt gestoppt. Die Landespolizei NRW sperrte den Bereich ab. Bundespolizeikräfte griffen unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen – schwerer Schutzausrüstung / einsatzbereiten Schusswaffen – ein.
Die beiden Verdächtigen wurden im hinteren Teil des Zuges identifiziert und vorläufig festgenommen. Die im Zug gefundene Waffe stellte sich als Schreckschusswaffe heraus und wurde beschlagnahmt.
Der Zug wurde evakuiert. Die Reisenden wurden von Bundes- und Landespolizei sowie den eintreffenden Rettungskräften betreut. Eine Person erlitt während des Polizeieinsatzes eine Panikattacke und musste medizinisch versorgt werden.
Die Verdächtigen wurden zur weiteren Bearbeitung in das Bundespolizeirevier Düsseldorf am Hauptbahnhof Düsseldorf gebracht. Die Identitäten wurden zweifelsfrei festgestellt, weitere Durchsuchungen verliefen ergebnislos. Gegen die Personen wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.
Beide Verdächtigen waren bisher nicht polizeilich bekannt. Nach Abschluss der Maßnahmen und in Absprache mit den Erziehungsberechtigten des 16-jährigen Verdächtigen wurden beide Personen getrennt entlassen.
Die Bundespolizei dankt den beteiligten Einsatzkräften und den Reisenden für ihr umsichtiges Verhalten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








