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Düsseldorf: Schüsse in Kiosk, Mann schwer verletzt

Ein 59-jähriger Mann wurde durch Schüsse in einem Kiosk schwer verletzt. Die Täter sind auf der Flucht, Zeugen werden gesucht.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Zeitpunkt des Vorfalls: Dienstag, 20. Januar 2026, um 21:57 Uhr

Spät am Dienstagabend wurde ein 59-jähriger Mann in einem Kiosk in der Stoffeler Straße durch mehrere Schüsse schwer verletzt. Die Täter entkamen danach mit einem Auto vom Tatort. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Nach den aktuellen Ermittlungen gingen zur gleichen Zeit mehrere Notrufe bei der Polizeileitstelle in Düsseldorf ein, dass in einem Kiosk in der Stoffeler Straße Schüsse gefallen seien. Die alarmierten Polizisten fanden den 59-Jährigen im Kiosk, der offensichtlich schwer, aber nicht lebensbedrohlich durch mehrere Schüsse verletzt worden war. Die Beamten leisteten Erste Hilfe, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Erste Informationen deuten darauf hin, dass sie mit einem Auto in Richtung A 46 geflohen sind.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf betrachtet die Tat derzeit als gefährliche Körperverletzung. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu möglichen Hintergründen dauern an.

Personen, die Informationen zur Tat oder den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0211-8700 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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