Ein Mann wurde durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Mordkommission und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.
Düsseldorf: Tötungsdelikt in Bolkerstraße, Mann lebensgefährlich verletzt

Düsseldorf (ost)
Donnerstag, 1. Januar 2025, 4:20 Uhr
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Düsseldorf
Die Einsatzkräfte, die während des Silvesterabends im Bereich des Bolker Sterns im Einsatz waren, trafen am Neujahrsmorgen auf einen Mann, der lebensbedrohlich verletzt war, und einen Hauptverdächtigen, der mutmaßlich die Tatwaffe in der Hand hielt. Es scheint, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam, bei der sowohl ein Messer als auch Flaschen als Tatwaffen verwendet wurden. Der Verletzte wurde sofort von den Einsatzteams versorgt und mit einem Krankenwagen zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zu diesem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr. Der Hauptverdächtige, ein 17-jähriger Türke, wurde festgenommen. Zwei weitere Verdächtige wurden ebenfalls vor Ort festgenommen, um zu prüfen, ob sie an der Messerstecherei und anderen Körperverletzungen beteiligt waren. Die Spezialisten der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle sicherten die Spuren vor Ort. Auch Aufnahmen der Tat aus der Videoüberwachung der Altstadt konnten gesichert werden. Eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf haben die Ermittlungen aufgenommen.
Für weitere Informationen zu Details, die über die Pressemitteilung hinausgehen, wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








