Mann ohne Fahrerlaubnis und unter Drogen unterwegs. Polizei stellt ihn nach Flucht in Elsdorf und ordnet Blutprobe an.
Elsdorf: Autofahrer flüchtete vor Polizeikontrolle

Elsdorf (ost)
Mann fährt ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss
Beamte haben am Abend des Mittwochs (28. Januar) einen 20-jährigen Autofahrer in Elsdorf gestoppt. Ihm wird vorgeworfen, vor einer Polizeikontrolle geflohen zu sein und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein, ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein.
Um 23.50 Uhr versuchten Polizeibeamte, den Fahrer eines VW Polos auf dem Finkenweg im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu stoppen. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale der Beamten und flüchtete durch das Elsdorfer Stadtgebiet. Dabei fuhr er offensichtlich schneller als erlaubt. Als er wieder auf den Finkenweg zurückkehrte, hielt er an und flüchtete zu Fuß über den Schwalbenweg in Richtung Landesstraße (L) 276. Schließlich fanden die Polizisten den Mann in einem Gebüsch.
Die Beamten stellten fest, dass der Beschuldigte keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und das Kennzeichen des Polos für ein anderes Fahrzeug ausgegeben war. Zudem bemerkten sie den Geruch von Cannabis im VW. Ein Drogenvortest beim 20-Jährigen war positiv auf Cannabis, weshalb die Beamten eine Blutprobe anordneten, die später von einem Arzt auf der Polizeiwache entnommen wurde. Außerdem hat der Mann laut aktuellen Informationen keinen festen Wohnsitz in Deutschland und es besteht der Verdacht, dass er sich illegal im Land aufhält. Die Einsatzkräfte nahmen den 20-Jährigen vorläufig fest.
Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats und des Kriminalkommissariats 21 dauern an. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 an. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt damit die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








