Drei Männer versuchten in ein Einfamilienhaus einzubrechen. Ein Tatverdächtiger festgenommen, zwei flüchtig. Polizei sucht Zeugen.
Essen: 21-Jähriger festgenommen nach versuchtem Einbruch

Essen (ost)
45133 E.-Bredeney:
Spät am Abend des Mittwochs (24. Dezember) versuchten drei Männer in ein Einfamilienhaus am Brucker Holt einzudringen. Ein Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei über eine Alarmanlage. Polizeikräfte konnten einen 21-jährigen Kroaten festnehmen, während zwei weitere Verdächtige auf der Flucht sind. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Um 22:15 Uhr zeichnete eine Alarmanlage drei vermummte Personen auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses auf, die versuchten, eine Terrassentür aufzubrechen. Der Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei, die kurz darauf am Tatort eintraf und dort drei mutmaßliche Einbrecher vorfand.
Nachdem sie die Polizei bemerkten, brach das Trio seine Tat ab und flüchtete durch den Garten in Richtung eines Zauns, über den zwei Verdächtige entkommen konnten. Einer der Männer wurde von den Polizisten gestoppt und festgenommen.
Die großangelegte Fahndung nach den schwarz gekleideten Männern, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verlief bisher erfolglos.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurde der 21-Jährige am nächsten Tag einem Haftrichter des Amtsgerichts Essen vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Das Kriminalkommissariat 41 der Polizei Essen ermittelt nun wegen versuchten Wohnungseinbruchs und bittet Zeugen, die Informationen zu den beiden flüchtigen Tätern haben oder etwas Verdächtiges im Bereich Brucker Holt beobachtet haben, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /ruh
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 2.344 männlich und 445 weiblich, während im Jahr 2023 2.614 männlich und 455 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurde im Jahr 2023 in der Region mit den meisten Einbrüchen in Deutschland 27.061 Fälle registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








