Ein Mann stürzte zwischen Zug und Bahnsteigkante, wurde leicht verletzt. Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren des Bahnverkehrs.
Essen Hauptbahnhof: Warnung der Bundespolizei nach Unfall im Essener Hauptbahnhof

Essen (ost)
Am 21. Dezember gab es einen Vorfall auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof Essen. Angestellte der Bahn halfen dem Verletzten. Die Bundespolizei warnt vor den Risiken im Zugverkehr. Um etwa 14:15 Uhr wurde die Bundespolizeiwache in Essen über einen Notruf informiert. Ein Passagier war zwischen dem Zug und dem Bahnsteig gefallen. Als die Rettungskräfte am Bahnsteig am Gleis 11 ankamen, entdeckten sie einen 54-jährigen Mann. Die Bahnmitarbeiter hatten den Essener bereits aus seiner gefährlichen Situation gerettet. Der deutsche Staatsbürger erlitt nur eine leichte Verletzung am Kinn. Diese wurde vor Ort vom Rettungswagenpersonal behandelt. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Aufgrund seiner Ausfallerscheinungen wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Er hatte großes Glück und wurde nur leicht verletzt. Die Bundespolizei warnt davor, wie gefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät ist. Außerdem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren drohen nicht nur vom Zugverkehr selbst, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur. Durch den entstehenden Luftzug können Gegenstände in Bewegung geraten, die sich direkt an der Bahnsteigkante befinden, wenn Züge vorbeifahren. Überschreiten Sie die Sicherheitslinie auf dem Boden erst, wenn der Zug steht.
Präventionshinweise finden Sie unter anderem im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13559, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten lediglich 0.59% aus, insgesamt 3764. Die meisten Unfälle, nämlich 556792 (87.36%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








