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Essen: Nachbarin verhindert Wohnungseinbruch

Aufmerksame Zeugin verhindert Einbruch in Reginenstraße. Polizei nimmt zwei Tatverdächtige im Hausflur fest.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45130 E.-Rüttenscheid:

Am Nachmittag des Mittwochs (24. Dezember) konnte die Polizei durch ihr schnelles Eintreffen in der Reginenstraße einen versuchten Wohnungseinbruch vereiteln. Eine aufmerksame Zeugin hatte zuvor verdächtige Beobachtungen gemeldet. Die einschreitenden Beamten nahmen daraufhin zwei Frauen im Alter von 33 Jahren (serbische Staatsangehörigkeit) und 26 Jahren (kroatische Staatsangehörigkeit) noch im Hausflur fest.

Um 16:00 Uhr beobachtete eine aufmerksame Zeugin aus ihrer Wohnung heraus zwei Frauen, die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite vor dem Eingang eines Mehrfamilienhauses in der Reginenstraße aufhielten. Zuerst versuchten sie vergeblich, die Hauseingangstür zu öffnen, und gingen dann weg. Kurz darauf kehrten die beiden Frauen zurück und öffneten die Tür mit einem Werkzeug.

Die Essenerin alarmierte sofort die Polizei. Die eintreffenden Beamten waren so schnell am Tatort, dass sie die beiden Verdächtigen noch im Hausflur festnehmen konnten. Bei der Durchsuchung fanden die Frauen typisches Einbruchswerkzeug bei sich, das die Polizisten sicherstellten.

Das Kriminalkommissariat 41 der Polizei Essen ermittelt nun wegen versuchten Tageswohnungseinbruchs.

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig aufmerksame Nachbarn sind. Wer verdächtige Beobachtungen macht – zum Beispiel fremde Personen an Hauseingängen oder ungewöhnliche Geräusche – sollte nicht zögern, sofort die Polizei zu informieren. Schnelles Handeln kann Einbrüche verhindern und zur Festnahme von Tatverdächtigen beitragen./ruh

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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