Die Feuerwehr Oberhausen verstärkte ihre Strukturen für einen sicheren Jahreswechsel und verzeichnete zahlreiche Einsätze, darunter Brände und Verkehrsunfälle.
Feuerwehr Oberhausen zieht Bilanz

Oberhausen (ost)
Um die Sicherheit der Einwohner in der Silvesternacht zu gewährleisten, wurden die Einsatz- und Personalstrukturen frühzeitig verstärkt. Zusätzlich zu den regulären Diensten standen an beiden Feuer- und Rettungswachen extra Rettungsmittel zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte durch die Besetzung von Fahrzeugen auf den Wachen sowie durch zusätzliche Einsatzkräfte in ständiger Bereitschaft, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Außerdem wurde die Leitstelle personell verstärkt, um die erhöhte Anzahl von Notrufen effizient und zuverlässig bearbeiten zu können.
Schon vor dem Jahreswechsel hatte die Feuerwehr Oberhausen die Bevölkerung auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern hingewiesen. Das Ziel war es, mögliche Gefahren für Menschen, Tiere und Eigentum zu minimieren und den Einsatzkräften eine sichere Arbeitsumgebung zu bieten.
Während der Silvesternacht gab es zahlreiche Einsätze im gesamten Stadtgebiet. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr Oberhausen:
Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden im gleichen Zeitraum
abgearbeitet.
Die meisten Feuerwehreinsätze standen im direkten Zusammenhang mit dem Jahreswechsel und umfassten vor allem Brände von Müllcontainern oder Unrat. Im Rettungsdienst handelte es sich hauptsächlich um typische medizinische Notfälle. Nur ein Einsatz war auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen, bei dem eine Person leicht am Kopf verletzt wurde.
Gegen 22:00 Uhr ereignete sich auf der Mülheimer Straße ein Verkehrsunfall, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden. Vier Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützte den Rettungsdienst vor Ort.
Um 1:15 Uhr brach im Stadtteil Borbeck ein Brand aus, bei dem eine Gartenlaube vollständig zerstört wurde. Die Einsatzkräfte waren bis etwa 2:30 Uhr mit den Löscharbeiten und der Kontrolle vor Ort beschäftigt.
Die Feuerwehr Oberhausen dankt allen Einsatzkräften für ihren Beitrag zum Jahreswechsel.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








