Polizeibeamte haben einen 39-jährigen Einbrecher in Gelsenkirchen festgenommen, der Diebesgut aus einem Geschäft gestohlen hat.
Gelsenkirchen: Polizei stellt Einbrecher auf Beutezug

Gelsenkirchen (ost)
Unmittelbar nach dem Vorfall haben Polizisten am frühen Montagmorgen, dem 22. Dezember 2025, in der Altstadt einen Verdächtigen, der in ein Geschäft an der Ebertstraße eingebrochen war und Diebesgut mitgenommen hatte, festgenommen. Der Mann wurde um 2.40 Uhr gestellt. Aufgrund des Diebesguts und der Kasse, die er gestohlen hatte, sowie des Einbruchswerkzeugs, das bei ihm gefunden wurde, nahmen die alarmierten Beamten den 39-jährigen Gelsenkirchener vorläufig fest. Bei der Identitätsüberprüfung stellten die Polizisten außerdem fest, dass ein Haftbefehl gegen den Mann vorlag. Daher wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht und ein Strafverfahren wegen eines besonders schweren Diebstahls eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1196 auf 1451. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 unverändert bei 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 380 Fällen im Jahr 2022 auf 470 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








