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Gelsenkirchen: Raub auf dem Heinrich-König-Platz

Ein 31-jähriger Mann wurde auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen-Altstadt angegriffen, beraubt und bedroht. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am 03.01.2026 um 16:10 Uhr wurde ein 31-jähriger Mann aus Gelsenkirchen auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen-Altstadt von einem anderen Mann zunächst angerempelt und dann beleidigt. Kurz darauf gesellten sich zwei weitere Männer hinzu, die den Gelsenkirchener beschimpften und ihn dann mit Schlägen gegen Kopf und Oberkörper attackierten. Während des Angriffs griffen die Täter in die Jacke des Opfers und stahlen sein iPhone Pro Max sowie seine Geldbörse. Anschließend gelang es dem Opfer, in eine nahegelegene Spielothek zu flüchten. Die Täter verfolgten ihn sogar dorthin, wobei einer von ihnen ein Messer zog und ihm drohte, während er hinter ihm her lief. Letztendlich flüchteten alle drei Personen in unbekannte Richtung.

Einer der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 25-30 Jahre alt, südländisches Aussehen, ca. 170cm groß, trug zur Tatzeit eine blaue Jeans und eine schwarze Jacke.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und relevante Informationen geben können, sich unter 0209-365 8240 (Kriminalwache) oder 0209-365 2160 (Einsatzleitstelle) zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Nordrhein-Westfalen hatte somit die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, wobei 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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