Zwei Jugendliche schwer verletzt nach Messerangriff, Täter festgenommen und Ermittlungen laufen.
Gelsenkirchen: Tötungsdelikt im Stadtgarten

Gelsenkirchen/Hagen (ost)
Am Sonntagabend (25.01.2026) ereignete sich im Stadtpark in Gelsenkirchen eine gewaltsame Auseinandersetzung mit Messerangriff zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen. Dabei erlitten ein 17-jähriger und ein 18-jähriger aus Gladbeck lebensgefährliche Verletzungen. Die Verdächtigen flüchteten zunächst, aber aufgrund sofortiger Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten zwei Verdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren später festgenommen werden. Ein weiterer 18-Jähriger stellte sich kurz darauf auf der Polizeiwache.
Nach der Erstversorgung der Verletzten vor Ort wurden die beiden Verletzten von Rettungskräften in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 17-Jährige musste einer Notoperation unterzogen werden. Der Gesundheitszustand der Opfer ist derzeit stabil.
Um die Hintergründe der Tat zu ermitteln, wurde eine Mordkommission eingesetzt. Aufgrund der Überlastung der Kriminalpolizei Gelsenkirchen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Einbruch in die Sparkasse wird die Mordkommission von der Polizei Hagen unterstützt.
Nach Prüfung der bisherigen Ermittlungsergebnisse wurden die drei verdächtigen Gelsenkirchener gestern (26.01.2026) auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Essen freigelassen. Weitere Informationen werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben. (rst)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








