Ein 23-jähriger Fahrer verursachte Blechschaden bei überhöhter Geschwindigkeit. Die Husemannstraße war für die Unfallaufnahme gesperrt.
Gelsenkirchen: Verkehrsunfall in Altstadt

Gelsenkirchen (ost)
In der Husemannstraße ereignete sich kurz nach Mitternacht ein Verkehrsunfall mit erheblichem Blechschaden.
Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025, um 0.15 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Gelsenkirchener mit zu hoher Geschwindigkeit auf der Husemannstraße in Richtung Hiberniastraße. Beim Überholen in einer Kurve verlor er die Kontrolle über seinen Mercedes und kollidierte mit dem zu überholenden Audi eines ebenfalls 23-jährigen Gelsenkircheners. Der Mercedes prallte dann gegen eine Laterne, der Audi wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kam nach mehreren Drehungen erst nach einer erneuten Kollision mit einem geparkten Auto, einem VW Golf, zum Stillstand.
Der 23-jährige Audi-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt, lehnte jedoch die medizinische Versorgung durch einen Rettungswagen ab. Der Fahrer des Mercedes und die jeweiligen Beifahrer blieben unverletzt.
An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Der Mercedes wurde für die Spurensicherung beschlagnahmt, der Audi wurde ebenfalls abgeschleppt, da er nicht mehr fahrbereit war. Die Emscher Lippe Energie (ELE) schaltete die beschädigte Laterne stromlos, damit die Feuerwehr sie anschließend entfernen und auf der angrenzenden Grünfläche ablegen konnte.
Während der Unfallaufnahme war die Husemannstraße in beide Richtungen gesperrt.
Gegen den 23-jährigen Mercedes-Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Da der Gelsenkirchener anscheinend auch keine gültige Fahrerlaubnis besaß, wird auch diesbezüglich ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








