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Gladbeck: Radfahrer nach schwerem Unfall im Krankenhaus

Ein 30-jähriger Radfahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei appelliert an die Sicherheit beim Fahrradfahren.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Polizeibericht der Polizei Gelsenkirchen:

Am Kreuzweg an der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen-Scholven und Gladbeck ereignete sich am Freitag, dem 15. Mai 2026, ein Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Radfahrer. Ein 30-jähriger Mann aus Gladbeck war gegen 17.40 Uhr mit seinem Fahrrad in Richtung Gelsenkirchen unterwegs und plante, nach links in die Heidestraße abzubiegen. Beim Abbiegen kollidierte er mit dem entgegenkommenden Auto einer 66-jährigen Frau aus Gelsenkirchen. Der Radfahrer, der nach aktuellen Ermittlungen keinen Fahrradhelm trug, erlitt schwere Verletzungen und wurde nach medizinischer Behandlung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Untersuchungen dauern an.

Obwohl das Tragen eines Fahrradhelms gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, appelliert die Polizei: Investieren Sie in Ihre Sicherheit und tragen Sie beim Radfahren immer einen Helm! Dieser kann dazu beitragen, schwerste Kopfverletzungen zu verhindern.

Für Rückfragen von Medienvertretern steht die Pressestelle der Polizei Gelsenkirchen zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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