Ein maskierter Mann überfiel am Dienstag eine Goldschmiede in Greven. Er entwendete Schmuckstücke und flüchtete unerkannt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Greven: Raub auf Goldschmiede

Greven (ost)
Am Dienstag (03.03.) hat ein vermummter Mann das Geschäft der Goldschmiede am Niederort überfallen.
Der Maskierte betrat um 16.45 Uhr die Goldschmiede. Er bedrohte die Angestellte mit einer Pistole. Dann leerte der Täter zunächst einige Metallkästen mit Schmuckstücken in eine Sporttasche. Danach zog er die Angestellte in den hinteren Teil des Ladens. Dort entwendete der Täter weitere Schmuckstücke. Die genaue Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Anschließend flüchtete der Mann in Richtung Am Wilhelmplatz.
Die Angestellte verließ kurz darauf den Laden und die Polizei wurde über den Notruf informiert. Die eingesetzten Beamten starteten sofort eine Fahndung nach dem Täter, die jedoch ergebnislos blieb.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Er ist ungefähr 1,75 Meter groß, hat eine durchschnittliche Statur, blonde Haare und einen blonden Bart. Der Mann sprach akzentfrei Deutsch, war in Schwarz gekleidet, trug eine schwarze Strickmütze und ein Tuch vor dem Mund.
Die Polizei führt Ermittlungen durch und sucht Zeugen. Personen, die Informationen über den Unbekannten haben oder denen am Niederort zur angegebenen Zeit etwas Verdächtiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Wache in Greven unter der Telefonnummer 02571/928-4455 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um 1365 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








