Ein alkoholisierter 30-Jähriger verursachte einen Frontalzusammenstoß in Grevenbroich. Zwei Personen wurden verletzt, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Gustorf: Autofahrer verursacht Unfall

Grevenbroich (ost)
In Gustorf, einem Stadtteil von Grevenbroich, kam es in der Nacht zum Mittwoch, dem 21. Januar, zu einem Frontalzusammenstoß zweier Autos. Laut den bisherigen Ermittlungen der Polizei fuhr ein 30-jähriger Mann kurz nach 1 Uhr nachts auf der Provinzstraße in Richtung des Zentrums von Gustorf. Er versuchte, geparkten Fahrzeugen am Straßenrand auszuweichen und geriet dabei auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit dem Auto eines 22-Jährigen zusammen, der in Richtung Elsen unterwegs war. Sowohl der 22-Jährige als auch sein 21-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen, während der 30-Jährige schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde. Aufgrund des Verdachts auf Alkoholisierung während der Unfallaufnahme und eines vor Ort durchgeführten Tests wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden.
Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat 1 der Polizei aufgenommen, das unter der Rufnummer 02131 3000 oder per E-Mail unter poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de weitere Zeugenhinweise entgegennimmt.
Zusätzlich warnt die Polizei vor den Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr. Im betrunkenen Zustand können Geschwindigkeiten und Abstände nicht mehr richtig eingeschätzt werden, was schwerwiegende Konsequenzen haben kann. Deshalb droht bereits bei niedrigen Alkoholwerten eine Strafe, wenn beispielsweise ein Unfall verursacht wird oder auffälliges Fahrverhalten beobachtet wird.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle im Jahr 2023 leicht gestiegen ist (65.532 im Vergleich zu 63.352 im Jahr 2022), blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 57.879 relativ konstant. Von den Verdächtigen waren 51.099 männlich, 6.780 weiblich und 18.722 nicht-deutsche Staatsbürger. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 73.917 liegt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,59% aus, insgesamt 3.764 Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








