Verdächtiger in Haft, Opfer in Lebensgefahr, Ermittlungen laufen weiter
Haftbefehl erlassen nach versuchtem Tötungsdelikt in Duisburg

Duisburg (ost)
Aufgrund eines versuchten Tötungsdelikts an einer 18-jährigen Duisburgerin wird seit dem 21. Januar 2026 von der Staatsanwaltschaft und der Polizei Duisburg ermittelt.
Wie bereits berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6201798
Am Donnerstag (22. Januar) wurde der 51-jährige Verdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Ein Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags wurde erlassen.
Der 51-Jährige befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. Die 18-Jährige ist weiterhin in Lebensgefahr und wird intensivmedizinisch versorgt.
Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, weibliche Verdächtige auf 75 und nicht-deutsche Verdächtige auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








