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Haftbefehle in Dortmund und Bochum vollstreckt

Bundespolizei kontrolliert Männer im Hauptbahnhof und stellt sie fest, einer wegen Diebstahls und der andere wegen Drogenverstoßes.

Foto: unsplash

Dortmund, Bochum (ost)

Am 28. und 29. Januar haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof Dortmund und Bochum jeweils einen Mann kontrolliert, der zur Verhaftung ausgeschrieben war.

Um 19 Uhr überprüften die Beamten am Dortmunder Hauptbahnhof einen 24-jährigen Mann aus Libyen. Die Überprüfung seiner persönlichen Daten ergab, dass die Staatsanwaltschaft Saarbrücken einen Haftbefehl wegen Diebstahls gegen ihn ausgestellt hatte. Das Gericht hatte den Mann zuvor zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt, von der er noch 260 Euro zu zahlen hatte, andernfalls drohten 13 Tage Haft. Da er angab, das Geld nicht aufbringen zu können, wurde er von den Einsatzkräften in die Justizvollzugsanstalt gebracht.

Am folgenden Tag, gegen 1 Uhr, rauchte ein deutscher Staatsbürger am Bochumer Hauptbahnhof. Die Beamten wiesen ihn darauf hin, dass dies verboten sei, und überprüften seine Identität. Dabei stellten sie fest, dass ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorlag. Von der ursprünglichen Strafe von zwei Jahren und acht Monaten musste der 29-Jährige noch 336 Tage absitzen. Die Beamten nahmen den Mann aus Hagen fest und brachten ihn anschließend in die Justizvollzugsanstalt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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