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Hagen: Esserstraße Raubversuch

Eine Frau wurde in der Esserstraße Opfer eines versuchten Raubes. Der Täter griff sie an, forderte Bargeld und wollte sogar ihren Hund.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am späten Freitagabend, gegen 23:15 Uhr, wurde eine Frau in der Esserstraße Opfer eines versuchten Raubes. Während sie mit ihrem Hund spazieren ging, wurde die Frau von einem unbekannten Mann angegriffen. Der Täter packte sie am Hals und verlangte Bargeld. Obwohl die Frau angab, kein Geld dabei zu haben, forderte der Täter dann den Hund. Die Frau schlug instinktiv um sich und konnte entkommen. Glücklicherweise blieb die Frau unverletzt. Der Täter wird als etwa 25 bis 30 Jahre alt, mit braunen Haaren und gepflegtem Bart beschrieben, weitere Kleidung ist unbekannt. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnte der Täter nicht gefasst werden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des versuchten Raubes und bittet Zeugen, die wichtige Informationen haben, sich unter der Telefonnummer 02331-986 2066 zu melden. (ThSt)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um 1365 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen war die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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