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Hagen: Verkehrssicherheit im Fokus

Die Hagener Polizei kontrollierte den Lieferverkehr auf freie Sicht und Schneeablagerungen. Verstöße wurden festgestellt, um Unfälle zu vermeiden.

Foto: unsplash

Hagen (ost)

Am Montag (05.01.) hat der Verkehrsdienst der Polizei in Hagen in der Buschmühlenstraße Kontrollen des Lieferverkehrs durchgeführt. Der Fokus der Beamten lag auf der Sicherheit der Fahrzeuge. Aufgrund des Wetters haben die Einsatzkräfte besonders darauf geachtet, ob die Fahrer eine klare Sicht hatten und die Windschutzscheiben vollständig von Eis und Schnee befreit waren. In der Winterzeit ist eine klare Sicht für die Verkehrssicherheit entscheidend. Vereiste oder beschlagene Windschutzscheiben können das Sichtfeld stark einschränken und zu gefährlichen Situationen führen. Wer nur ein kleines „Guckloch“ freikratzt, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern vor allem Unfälle.

Die Polizisten haben auch überprüft, ob sich gefährliche Schnee- und Eisablagerungen auf den Autodächern befanden. Auch hier besteht ein großes Risiko, wenn Schnee während der Fahrt herunterfällt oder wenn sich Eisplatten lösen und andere Fahrzeuge treffen. Beim Bremsen kann Schnee auf die Windschutzscheibe rutschen und die Sicht plötzlich verdecken. Deshalb gilt: Vor der Abfahrt müssen die Scheiben, Spiegel, Beleuchtung und das Autodach vollständig von Schnee befreit sein.

Die Bilanz der wetterbedingten Kontrollen am Montagmorgen: Die Polizisten haben acht Verstöße festgestellt, bei denen Eis und Schnee nicht ausreichend von den Fahrzeugen entfernt wurden. Eine Person war nicht angeschnallt, in einem Fall wurde ein Lieferwagen kontrolliert, bei dem die Hauptuntersuchung abgelaufen war. Es wurde eine Mängelkarte ausgestellt.

Die Polizei in Hagen wird auch in Zukunft ähnliche Kontrollen durchführen. Das klare Ziel ist es, auf Risiken hinzuweisen, Unfälle zu vermeiden und sicherzustellen, dass alle sicher am Ziel ankommen. Denn schon ein paar Minuten mehr Zeit vor der Abfahrt können Leben retten. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle waren auf den Einfluss berauschender Mittel zurückzuführen, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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