Knapp ein Drittel der Fahrzeuge weist Verstöße auf – 15 Pkw sichergestellt.
Hamburg: Tuningautos kontrolliert anlässlich Motorshow

Essen (ost)
Am vergangenen Samstag (29. November) überprüfte der Verkehrsdienst der Polizei Essen 187 getunte Autos im Rahmen der „Essen Motorshow“. Bei ungefähr einem Drittel der Fahrzeuge (56 Pkw) wurden Verstöße festgestellt.
Die Kontrollen begannen um 7:30 Uhr auf den Messeparkplätzen P9 und P10. Bis zum Nachmittag nahm der Verkehrsdienst 187 Fahrzeuge genau unter die Lupe, um technische Veränderungen aufzudecken.
Bei 15 Fahrzeugen waren die Veränderungen so groß, dass sie sofort sichergestellt wurden, in zwei weiteren Fällen wurde den Fahrern die Weiterfahrt untersagt. In acht Fällen waren beispielsweise Modifikationen an der Abgasanlage der Grund für zu laute Pkw. Die polizeilichen Feststellungen werden im Anschluss von einem unabhängigen Gutachter überprüft.
Einige Fahrzeuge waren so extrem „tiefergelegt“, dass kaum noch Abstand zwischen Reifen und Karosserie bestand. Bei einem Smart schleiften die Räder tatsächlich am Radkasten. Bei einem niederländischen Audi war unter anderem der Katalysator entfernt, zudem waren Seitenscheiben und Scheinwerfer foliert.
Insgesamt wurden 106 Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt und 166 Verwarngelder erhoben, häufig aufgrund überhöhter Geschwindigkeit.
Die Kollegen wurden von Tuningexperten vieler Polizeibehörden in NRW sowie von Kollegen aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hamburg unterstützt.
Ziel solcher Kontrolleinsätze ist es, verbotene Modifikationen an den Fahrzeugen aufzudecken und Verstöße konsequent zu bestrafen. Den betroffenen Autofahrern werden in persönlichen Gesprächen die Risiken verdeutlicht, die ihre Umbauten für den Straßenverkehr darstellen. So soll die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer langfristig verbessert werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








